Die Techniken zur humanitären Minenräumung (Säuberung von verminten Geländen) sind wenig entwickelt und die Minenräumungs-Operationen sind langwierig, gefährlich und teuer. Eine Forschungsanstrengung ist notwendig, um diese Techniken zu verbessern.
In der REGIO TriRhena (Oberrhein: Südwest-Baden, Süd-Elsaß, Basel-Stadt und Basel-Land) befindet sich ein starkes Forschungspotential. Um diese Kompetenzen für die humanitäre Minenräumung zu nutzen, gründeten einige Wissenschaftler einen Verein (auf französisches Recht):
ARTID (Association de Recherche de Techniques Innovantes en Déminage Humanitaire)
Verein für die Untersuchung innovativer Techniken in der humanitären Minenräumung
Er hat als Zweck die Verbesserung der Wirksamkeit der humanitären Minenräumung durch wissenschaftliche und technische Untersuchungen.
Zielsetzung des Vereins
Durch wissenschaftlichen Untersuchungen zur Verbesserung neuer Techniken für die Detektion, Identifizierung und Neutralisierung von Antipersonenminen beizutragen;
Transferieren der entwickelten Techniken an humanitären Organisationen, die sich mit dem Räumen von Minen befassen.
In Ergänzung zur Sensibilisierung für die Probleme der Minenräumung seitens der ONG wird der Verein versuchen, Wissenschaftler, Techniker zu einem gemeinsamen Vorgehen auf dem Gebiet der Minenräumung zu bewegen.
Untersuchungen werden in verschiedenen Schulen stattfinden, durch Praktikanten die die Minenräumung als Diplomarbeitsthema aufnehmen werden.
Praktische Untersuchungen für Tests und Überprüfung der Minenräumungstechniken werden entweder durch den Verein durchgeführt. Jetzt wird DEMICHAIN entwickelt.
Mitglieder des Vereins
Der Großteil der Mitglieder besitzt wissenschaftliche Kompetenz. Der Verein hat seinen Sitz im Gebiet des Hochrheins: Elsaß, Baden, Basel und Umgebung.
Helfen Sie uns ein Verein auf die Deutsche Seite aufzubauen ! Zusammen könnte man viel mehr erreichen ! (Tel. 00 33 3 89 67 54 82)Adresse :
ARTID
8 rue des Roses
F - 68300 SAINT-LOUIS
Tel. (33) 3 89 67 54 82
Grosse Anstrengungen werden weltweit durchgeführt um das Minenproblem zu lösen. Die Forschung- und entwicklungsorientierten Programme (ESPRIT) verbinden Forschungszentren und industrielle Partner, die bereits in der Minenräumung aktiv sind und haben ein genau definiertes Ziel (zum Beispiel die Bereitstellung eines tragbaren Minendetektors) der in einem engen Zeitrahmen (2-3 Jahren) zu erreichen ist.
Unser nicht auf Gewinn ausgerichteter Verein konzentriert seine Anstrengungen auf "strömungsaufwärtige" Forschung (neue Techniken) und widmet sich einem humanitären Zweck. Er besitzt eine langfristiges Zielsetzung und beschreitet nicht oder wenig untersuchte Wege. Er verbindet verschiedenen Partner, die größtenteils noch nicht auf der Minenräumungsebene aktiv waren, damit den Wissenschaftlern ein Anstoß zu geben, sich mit dem Problem der Minen zu befassen. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden veröffentlicht und dem "End-user" zu Verfügung gebracht.